Zeitlicher Schwerpunkt: 12. bis 14. Jahrhundert
Primäre Ressourcen: Nahrung, Gold
Das Mongolen-Deck konzentriert sich auf das Reich von Dschingis Khan und seinen Nachfolgern bis hin zu Kublai Khan. Unter Dschingis Khan expandierte das Reich rasant – es erstreckte sich von Ostasien bis zu den europäischen Steppen und wurde zum größten zusammenhängenden Imperium der Geschichte. Auf seinem Höhepunkt lebte ein Viertel der Weltbevölkerung unter mongolischer Herrschaft.
Die Expansion der Mongolen wurde durch ihre nomadische Lebensweise und die Übernahme innovativer Technologien aus eroberten Gebieten vorangetrieben. Anfangs waren sie mit Belagerungskriegen nicht vertraut, doch sie übernahmen fortschrittliche Belagerungsmaschinen aus China, eroberten Städte mit unerbittlicher Präzision und integrierten neue Kriegsgeräte in ihre Armee. Die Entdeckung des Schwarzpulvers in China revolutionierte ihr Waffenarsenal weiter: Feuerwerkskörper wurden zu mächtigen Geschossen umfunktioniert, die Stadtmauern zum Einsturz bringen konnten.
Auf offenem Gelände zeigte sich die wahre Stärke der Mongolen. Von klein auf als Reiter und Bogenschützen ausgebildet, war jeder Mongole ein geborener Krieger. Ihre schnellen berittenen Bogenschützen, angeführt von gefürchteten Generälen – den sogenannten „Hunden des Krieges“ – beherrschten das Schlachtfeld mit beispielloser Geschwindigkeit und Präzision.