Zeitlicher Schwerpunkt: 8. bis 11. Jahrhundert
Primäre Ressourcen: Von allem ein bisschen
Das Deck „Die Nordmänner“ stellt die Krieger der Wikingerzeit aus Skandinavien vor, die für ihre Raubzüge und ihre überlegene Seefahrtstechnik berühmt waren. Ihre plötzlichen Überfälle versetzten Europa in Angst und Schrecken und brachten ihnen einen furchteinflößenden Ruf ein. Doch die Norweger waren weit mehr als nur Plünderer – sie waren Entdecker, Händler und Siedler, die bis nach Nordamerika vordrangen.
Die Nordmänner bildeten keine klassischen Armeen, wie sie aus anderen Kulturen bekannt sind. Stattdessen wurde jeder Mann von Geburt an auf das Kriegerleben vorbereitet. Von klein auf erlernten sie Kampfkunst und Überleben, da ihre harte Umwelt und ständigen Konflikte diese Fähigkeiten unerlässlich machten.
Statt schwerer Rüstung setzten die Wikinger auf maximale Beweglichkeit und verließen sich vor allem auf ihre ikonischen Rundschilde zur Verteidigung. Ein Krieger ohne Schild galt als äußerst verwundbar. Zu ihren Waffen zählten Schwerter, Speere, Äxte und frühe Langbögen.
Mit der allmählichen Christianisierung knüpften die Norweger engere Verbindungen zum europäischen Festland. Küstensiedlungen, die einst als Ausgangspunkte für Raubzüge dienten, entwickelten sich zu wichtigen Handelszentren, die ihren Einfluss und Reichtum weiter steigerten.